Text 2 Sept. to put it in a nutshell

Das war’s…

Die letzten Monate lassen sich zweifelsohne zu den besten meines bisherigen Lebens zählen!
Wer die ganze Geschichte noch einmal nachvollziehen möchte, dem sei an dieser Stelle unbedingt die Archiv-Funktion dieses Blogs empfohlen, welche insbesondere über den Link “Archiv” erreichbar ist. Dort werden alle Einträge in einer Übersicht dargestellt, so dass man problemlos durch die einzelnen Kapitel springen kann.

Für den krönenden Abschluss habe ich zudem meine vielen amateurhaft aufgenommen Videoclips zu einem 11-minütigen, zusammenfassenden Film geschnitten.
Blicke hinter die Kulissen des Blogs und lass Los Angeles, die UCLA, Santa Monica, Venice, Hollywood und Co auf dich wirken!
Viel Spaß :)

Ich hoffe dieser Blog war einigermaßen interessant und ggf. hilfreich. Mit diesem letzten Eintrag ist dieser nun leider auch beendet, was nicht heißen soll, dass er verschwindet.
Vielleicht profitieren ja zukünftige Studenten von den gesammelten Erlebnissen und Erfahrungen und vielleicht geht es ja irgendwann mit einer GreenCard weiter - wer weiß…

Vielen Dank für das Lesen und Geschichten-Verfolgen!
Bye Bye

Video 26 Aug.

Now this is not the time or the place for brokenhearted
Cause this is the end of the rainbow
Where no one can be too sad

No I don’t wanna leave but I must keep moving ahead
‘Cause my life belongs to the other side
Behind the great oceans waves

Bye bye Hollywood hills
I’m gonna Miss you
Where ever I go I’m gonna
Come back to walk these streets again
Bye Bye – Hollywood hills forever

Thank you for the mornings walks on the sweet sunset
And for the hot night moments
For the fantasy in my bed

I take a part of you with me now and you won’t get it back
And a part of me will stay here
You can keep it forever dear

Bye bye Hollywood hills
I’m gonna Miss you
Where ever I go I’m gonna
Come back to walk these streets again
Remember that we had fun together

Bye bye rodeo girls
I’m gonna love you
Where ever I go I’m gonna
Come back so we can play together
Bye bye Hollywood Hills forever

Long distance love, does it work?
All the miles in between get in your head
I don’t wanna go I don’t wanna go

(Lyrics by sunriseave.com)

Text 25 Aug. I can see the end

Die letzte Woche, um nicht zu sagen die letzten Tage sind angebrochen. Die letzte Vorlesung ist zu Ende, das “Term Project” abgeschlossen, abgegeben und präsentiert. Die letzten Erledigungen und Einkäufe sind abgehakt.

Alles in allem steht dem Rückflug nach Deutschland also nichts mehr im Wege. Obgleich ich mich sehr auf good old Europe freue, verlasse ich den Sunshine-State mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Ich durfte viele tolle Dinge erleben und noch coolere Leute kennen lernen. Letzten Endes gibt es kein wirklich negative Erlebnis in den letzten Wochen und Monaten. All das trägt natürlich nicht gerade dazu bei, dass man sich leicht von dem Leben hier verabschieden kann. Nach der sechsten Woche hat es aufgehört sich wie Urlaub anzufühlen und man ist doch etwas heimisch geworden.

Ich werde es vermissen …

  • den Stau auf der 405, bzw überall 10 Stunden pro Tag
  • die entspannten Nachmittag am besten Strand LA’s - Venice Beach
  • das After-Beach-Bier im Waterfront Cafe
  • beim Einkaufen an Filmpremieren vorbeizuschlendern
  • den besten Karaokesänger und Musikern der Welt im Howl At The Moon zuzuhören
  • sich im Supermarkt über günstigen Alkohol zu freuen und über teuren Käse zu ärgern
  • Mexikaner zu beobachten, die neben dem Stoppschild stehen und ein zweites Stoppschild hochhalten
  • am täglichen Feuerwehreinsatz bei Tag und Polizeieinsatz bei Nacht vorbeizulaufen
  • an der Kasse im Supermarkt freundlich begrüßt und verabschiedet zu werden
  • all die verrückten Lebenskünstler, welchen man im Bus und am Strand begegnet
  • all die wirklich verrückten Leute
  • die Tatsache, dass jeder Zweite irgendwie in der Entertainment-Industrie arbeitet (oder arbeiten möchte)
  • 3000 kcal-Hot-Dogs nach dem Club
  • dass die Einkäufe im Supermarkt kostenlos eingepackt werden (bzw. überhaupt eingepackt werden)
  • Amerikanische Freunde aus Versehen auf Deutsch und deutsche Freunde auf Englisch zuzulabbern
  • jeden Tag neue Leute aus der ganzen Welt zu treffen
  • in die Waschmaschine 2 Ladungen Wäsche auf einmal zu werfen und einfach auf “Colors” zu drücken
  • vergessen einzukaufen und Sonntagabend in den Supermarkt zu marschieren
  • ins Kino zu gehen und alle Filme auf Englisch sehen
  • Dinge zu erleben, wovon man 4 Monate vorher nur geträumt hatte
  • All the places I visited every week (or day) and of course all the great friends I made!!
  • in einer der tollsten Städte der Welt zu leben

Bye, Bye L.A.
I’ll come back very soon :)

Zitat 21 Aug.
I don’t believe in praying to win. The prayer I’d like to hear beforehand is for nobody to get hurt and that you participate to the best of your own individual ability.
— John Wooden
Text 16 Aug. My week

Das Ende naht!!
Dies bekommt man nicht nur immer mal wieder von seltsamen christlich extremen Bewegungen mitgeteilt - auch die 10-wöchige UCLA-Erfahrung biegt (gefühlt) soeben auf die Zielgerade ein.
Am deutlichsten merkt man dies an unserem Entrepreneurship-Kurs, für welchen nun die letzten Fallstudien bearbeitet, die Präsentationen erstellt und gehalten werden müssen.

Davon unbeeindruckt folgte die vergangene Woche beinahe schon dem gewohnten Verlauf. Vorlesung, Bar, Strand, Party Bus nach Hollywood, Abhaken eines weiteren Touri-Punktes (Besuch des Walk of Fame bei Tag), Kino, …

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Zu guter Letzt noch ein paar weitreichende Erkenntnise der letzten Wochen (eigentlich lediglich Wissen, dass hier in der Praxis bestätigt wurde):

  • Auch wenn die Noten im Summer Quarter generell etwas besser ausfallen, muss auch grundsätzlich gesagt werden, dass eine “US-Eliteuni” nicht annähernd den Schwierigkeitsgrad einer deutschen Universität (zumindest meiner) erreicht. Hier wird spürbar mehr Wert auf die Ausbildung selbst als auf die “final grades” gelegt. Man muss hier theoretisch deutlich mehr lesen und während dem Semester arbeiten, hat bessere Studienbedingungen und bekommt dafür bessere Noten. Unter dem Strich kann man also mehr und hat gute Noten, was an sich wieder passt - der Ansatz ist aber anders und m. E. besser als in Deutschland.
  • Wenn es um Studiengebühren geht, wird in Deutschland mit Blick auf die USA gerne auf das dortige ausgeprägte Stipendiensystem verwiesen. Das gibt es natürlich, ist aber auch mit einer Vielzahl an Einschränkungen verbunden. Für die Mehrheit der Studenten (soweit ich das beurteilen kann) sind deutsche Studiengebühren (die es ja bald nur noch in Bayern und Niedersachsen gibt) ein Traum.
  • Die Verbundenheit der Studenten mit ihrer Universität (der UCLA) ist bewundernswert und hat Vorbildcharakter.
  • Nach dem Besuch der 3. (oder 4.?) “echten” Studentenbude muss festgehalten werden: statistisch gesehen wohnt jeder Student (der nicht in den Dorms wohnt) in einer Dunstwolke aus “Gras-Parfüm”.
  • Je stärker Aktivitäten zur Gewohnheit werden, umso stärker wird man diese am Ende wohl vermissen.
  • Es ist verdammt schwer regelmäßig Blogartikel zu schreiben, wenn man sich verpflichtet fühlt die ersten Beiträge jedes Mal mit neuen besseren Geschichten zu übertrumpfen, ohne dabei zu persönlich zu werden.
Text 6 Aug. IndieCon presents Film Finance & Distribution

Mehr oder weniger zufällig bin ich auf die Vereinigung IndieCon aufmerksam geworden, welche von Zeit zu Zeit interessante Workshops und Treffen organisiert.

So machte ich mich heute auf den Weg nach Santa Monica in das Aero Theatre, wo interessante Gäste über das Thema “Film Finance & Distribution” philosophierten und vor allem von eigenen Erfahrungen berichten. Da die Gastredner hierbei so ziemlich alle Spektren des Themas vertraten - vom Independent Filmmaker über den Sales Agent bis hin zur Full-Service Produktionsfirma (Millennium Films) - gab es hierbei Geschichten aus allen Bereichen der Thematik.
In entspannter Kinoatmosphäre konnte man hierbei viele Insiderinformationen aus dem Hollywood Filmgeschäft gewinnen.
Zu guter Letzt erzählte D.B. Sweeney über sein erstes Werk als Regisseur und Produzent “Two Tickets To Paradise” (u. a. mit John C. McGinley). Der Film entstand als primär selbstfinanzierte Low-Budget-Produktion (~$2 Mio) auf Super 16 mm und erzählt die Geschichte von drei Freunden, welche ihre Midlife-Crisis auf einem RoadTrip auskurieren. Am Ende gab es dann noch die entsprechende DVD geschenkt - genialer Streifen! :)

An dieser Stelle sei zudem noch angemerkt, dass der Veranstaltungsort an der wohl schönsten Straße liegt, die ich bisher in L.A. gesehen habe. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt einmal die Montana Ave entlangschlendern. Zumindest in Ozeannähe ist das ein Traum - grün, fast geräuschlos (wenig Verkehr und keine Touristen), mit vielen verspielten Designerläden (keine teuren Marken, sondern eher Independent Stuff, welcher entdeckt werden möchte) und Restaurants.

American Dream: GreenCard-Lotterie und USA Services


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